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2014 - A Strong European Community – Stay Tuned! - Final Call

01.06.2014

 

03. Juni 2014 bis 04. Juni 2014

5. Autodesk® Moldflow® User Meeting

in Frankfurt/Main unter der Leitung von MF SOFTWARE


Denken Sie daran sich anzumelden!

Freuen Sie sich auf Vorträge aus Industrie und Forschung. Auch in diesem Newletter finden Sie die Vorstellung weiterer Vorträge (s. unten). Simultanübersetzer werden die Vorträge für Sie während der Veranstaltung vom Englischen ins Deutsche und umgekehrt übersetzen. tl_files/mf_template/bilder/Connect2014/TelefonFrau.JPG
Neben den Vorträgen bietet sich in Trainingsessions die Möglichkeit, unterschiedliche Software wie z.B. die GOM Vermessungssoftware, Digimat und Moldflow CFD praktisch zu testen. tl_files/mf_template/bilder/Connect2014/Trainingsraum.png
Neu: Am 05. Juni 2014, dem Tag nach der CONNECT!, können Sie an der ersten der drei Moldflow Zertifizierungsstufen, der Associate Zertifizierung, teilnehmen. tl_files/mf_template/bilder/Connect2014/Adsk_Qualifizierung.png

Traditioneller Lauftreff

Neben den fachlichen Themen möchten wir auch gerne auf unseren traditionellen Lauftreff, den "Hot Runner Lauf" aufmerksam machen. Mitarbeiter von MF SOFTWARE, Autodesk und INCOE freuen sich auf den gemeinsamen Lauf am Morgen des 04. Juni 2014. Denken Sie bitte an Ihre Laufschuhe. tl_files/mf_template/bilder/Connect2014/Bild-32.jpg


Vorträge

Dr. rer. nat. Andreas Wonisch, BASF SE (D)

Spritzguss-Simulationen mit optimierten Faserorientierungs-Modellparametern


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Untersuchungen haben gezeigt, dass Spritzguss-Simulationsprogramme wie Moldflow unter Verwendung von Standardparametern Abweichungen zu den real vorliegenden Faserorientierungen zeigen. Die BASF hat deshalb bereits 2012 ein Verfahren demonstriert, mit dem durch einen numerische Optimierungsansatz gezielt diejenige Faserorientierungs-Modellparameter ermittelt werden können, welche die Abweichungen zu den Messungen minimieren. Seit dem wurde für eine große Zahl an BASF-Materialien mit unterschiedlichen Basispolymeren und Fasergehalten die idealen Modellparameter bestimmt. Dazu wurden an verschiedene Testgeometrien unterschiedlicher Wandstärken und Komplexität CT-Messungen der Faserorientierungen durchgeführt.

In diesem Vortrag wird gezeigt, wie sich Spritzguss-Simulationen mit den optimierten Modellparametern bei der Simulation von Test - und realen Bauteilen verhalten. Dabei wird demonstriert, ob und in welcher Größe nach der Optimierung noch Abweichungen zur gemessenen Orientierung bestehen. Außerdem wird gezeigt, wie die Verzugs-Simulation sowie eine nachgeschaltete FE-Mechanik-Simulation mit ULTRASIM von den optimierten Parametern profitieren.


Dr. Jozsef Gabor Kovacz, Budapest University of Technology and Economics (H)

Neue Methoden zur Materialdatenermittlung und spezielle Anwendungsfälle der Simulation


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Das pvT Verhalten von Polymeren ist eine äußerst wichtige Information in Simulationen. Da weder weit verbreitete kommerziell verfügbare Messgeräte noch in der Literatur erwähnte spezielle Apparaturen den Ansprüchen an die Genauigkeit gerecht werden, wurde beschlossen ein neues Gerät zu bauen, das in der Lage ist, das pvT Verhalten während des Spritzgießens zu bestimmen. Dazu wurde ein spezielles Spritzgießwerkzeug entwickelt, das mit einem Datenerfassungssystem verbundenen ist. Mit Hilfe dieser Vorrichtung können PVT-Daten während der Verarbeitung unter den thermischen Bedingungen beim Spritzgießen erfasst werden, noch dazu beträchtlich schneller und im industriellen Umfeld.

Ein anderer Schlüsselfaktor bei Simulation ist das Viskositätsmodell, das die Genauigkeit der Füllphase sehr stark beeinflusst. Die Entwicklung konzentrierte sich auf ein Viskositätsmodell für hohe Scherraten. Das neue Messgerät kann wie eine spezielle Düse eingesetzt werden und die Spritzgussmaschine kann danach als Rheometer verwendet werden. Die Viskositätskurven - durch die Cross-WLF-Gleichung beschrieben – weisen einen signifikanten Unterschied zwischen den Datensätzen auf. Kurven aus Messungen bei niedrigen Scherraten (10-2.500 1 / s) zeigen eine deutlich höhere Viskosität als diejenigen aus Messungen bei hohen Scherraten (100.000-600.000 1/s). Dieses Phänomen zeigt, dass das Material degradiert und das Cross-WLF-Modell kann diese Änderung im Material nicht abbilden. In der Präsentation wird ein neues Viskositätsmodell vorgestellt.

Als letztes wird eine neue Methode präsentiert, mit der Inserts getestet werden, die mit einem Rapid-Tooling Verfahren hergestellt wurden. Mit Hilfe dieser Technik können alle Arten von Rapid-Tooling-Technologien getestet werden, einschließlich der Kühlsysteme und Entformungsmechanismen. Als erstes wurden die FDM und Objet Technologie mit dieser Methode bewertet. Für die Spritzgießsimulationen sind die thermischen Parameter wie spezifische Wärmekapazität, Wärmeübertragungskoeffizient HTC und Wärmeleitfähigkeit der Rapid-Tooling- Materialien erforderlich. Alle diese Werte wurden für Kalibrierungszwecke gemessen und durch die Simulation eine indirekte Berechnung durchgeführt. Die Ergebnisse können für weitere Berechnungen und Optimierung von Kühlkanal verwendet werden.


Philipp Hammer, Wiesauplast Deutschland GmbH & Co. KG (D)

Vergleich verschiedener konturnaher Kühlungskonzepte mittels Simulation


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Die Aufgabe von komplexen Spritzgießwerkzeugen ist es heute nicht mehr nur die Wärme aus dem Werkzeug abzuführen. Spritzgießwerkzeuge müssen als komplexe Wärmetauscher verstanden werden, deren Aufgabe es ist, kontrolliert Wärme an den richtigen Stellen ab- oder zuzuführen. Dies ist besonders wichtig bei der Verarbeitung von technischen Polymeren deren notwendige Werkzeugtemperaturen oft über 120 °C liegen.

Zudem werden die Bauteile immer komplexer was entsprechend immer komplexere Werkzeuge zur Folge hat. In solchen Werkzeugen stellt die gezielte Wärmeabfuhr eine besondere Herausforderung dar. Eine Möglichkeit dies zu realisieren stellt die Integration von konturnahen- und folgenden Kühlkanälen in z.B. Werkzeugeinsätzen dar.

Untersucht wurden mittels Simulation verschiedene konventionelle und konturnahe Kühlkanalaufbauten mit und ohne Wärmeleitstiften in einem Werkzeugeinsatz. Dabei wurden von einem 4-Kavitätenwerkzeug die Einsätze eines Werkzeugs in Moldflow abgebildet die Kühlkanäle nicht als Beams abgebildet sondern voll in 3D gerechnet. Dargestellt werden die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Konzepte und es werden Hinweise zur thermischen Auslegung von konturnahen Kühlungen gegeben.


Norbert Klar, Ford Forschungszentrum Aachen GmbH (D)

Thomas Baranowski, Ford Forschungszentrum Aachen GmbH (D)

Nachhaltigkeit und Leichtbau - Neue Herausforderungen für die Moldflow®-Simulation in der Automobilindustrie


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Insbesondere in der Automobilindustrie wird seit Jahrzehnten verstärkter Fokus auf die Schwerpunkte Nachhaltigkeit und Leichtbau bei der Produktentwicklung gelegt.

So ist in den letzten Jahren das Interesse an nachwachsenden Werkstoffen im Automobilbau stark gestiegen. Naturfaserverstärkte Kunststoffe bieten hierbei vielfältige Anwendungsmöglichkeiten, weil sie gute mechanische Eigenschaften aufweisen und zu gewissen Anteilen auf nachwachsenden Rohstoffen basieren. Jedoch weisen Sie auch bestimmte Phänomene auf, die bei Glas- und Carbonfasern nicht zu finden sind und in Zukunft mittels Simulation abgebildet werden müssen.

Beim Thema Leichtbau und Kunststoffe fällt derzeit große Aufmerksamkeit auf geschäumte Spritzgießbauteile. Dabei ist erforderlich, dass sowohl physikalische als auch chemische Schäumprozesse mittels Simulationsmethoden präzise abgebildet werden können, um die Bauteilherstellung und vor allem die resultierenden Bauteileigenschaften (z.B. mechanische oder akustische) bereits in der Produktentwicklung vorhersagen zu können.

Aus der Sicht der Forschung und der Produktentwicklung beleuchten Herr Baranowski und Herr Klar die kommenden Herausforderungen in den oben genannten Themenbereichen aus der Sicht eines globalen Automobilherstellers.

 


Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!


tl_files/mf_template/bilder/Mitarbeiter/thomas_w.jpg tl_files/mf_template/bilder/Mitarbeiter/sven_t.jpg Thomas Wittmann
Sven Theissen

Geschäftsführung
MF SOFTWARE GmbH
PEG GmbH
   

 


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